15. Oktober 2008
Wien (OTS) - Mitte der achtziger Jahre verließ Schockmaler Gottfried Helnwein Österreich, lebt seitdem in Irland und den USA und äußerte sich immer kritisch über seine Heimat: "Früher war Wien ein Horror-Platz, die Leute waren grantig, alles war schirch, es war eine unangenehme Stadt, jeder wollte weg hier." Heute in der Ö3-Sendung "Frühstück bei mir" schlug Helnwein, der diese Woche seinen 60. Geburtstag gefeiert hat, neue Töne an: "Wien hat sich systematisch verändert. Wenn ich jetzt komme, bin ich beeindruckt, wie gut das Leben hier ist. Der Wohlstand ist ungeheuer und es gibt kein Land, das soviel in Kultur investiert wie Österreich." Deshalb plant der Malerstar jetzt wieder mehr Zeit in seiner Heimat zu verbringen, wie er heute Ö3-Moderatorin Claudia Stöckl verriet: "Ich möchte ein Atelier finden, am liebsten in der Wachau, und dort einige Monate im Jahr malen." Damit würde einer der großen Auslandsösterreicher, dessen Bilder um 300.000 Euro verkauft werden, bei Arnold Schwarzenegger und Sean Penn hängen, sowie in den großen Galerien von New York bis Peking, wieder in seiner Heimat arbeiten.
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