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23. März 2007
Wiener Zeitung
Claudia Aigner
CARL BARKS
Helnwein präsentiert im Karikaturmuseum Krems: Donald Duck- und die Ente ist Mensch geworden.
Nein, erfunden hat Carl Barks, der legendäre Disney-Zeichner, Donald Duck zwar nicht. Aber seine Adoptiv-Ente zu einem absoluten Superstar aufgepäppelt. Zur Ente voller Fehl und Tadel. Und Entenhausen, der Hochburg des Stabreims, schenkte er Daniel Düsentrieb, Dagobert Duck und die Panzerknacker.
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Geboren 1901 in Oregon, gestorben daselbst im Jahr 2000, stieß Barks nach fast donaldesken Wanderjahren durch die Arbeitswelt (so war er etwa Hühnerzüchter und Männerfantasien-Cartoonist) 1935 zu den Disneystudios, blieb dort bis 1942 als Inbetweener (Zwischenphasenzeichner) und Gag-Lieferant für Kurzfilme, erschuf schließlich auf 6215 Comic-Seiten ein expandierendes Barks-Universum, füllte Phantastillionen von Sprechblasen – und hat uns nie erklärt, ob vielleicht der Storch die Enten bringt.
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In seiner Nach-Comic-Ära ab etwa 1970 fertigte der Kenner der Duckschen Seele dann Ölgemälde für seine und Donalds Fangemeinde (Genrebilder mit viel Geflügel und Gebürzel) – und wurde beinah' reich.
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| 23. März 2007 | Wiener Zeitung | Claudia Aigner | |
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