Österreich
1. April 2011
ORF
Kultur
Schülerarbeiten mit Folterinstrumenten ‎
Auseinandersetzung mit Gewalt in der Kunst
Die Jugendlichen haben sich etwa Hermann Nitsch oder Gottfried Helnwein zum Vorbild genommen und sich engagiert und ernsthaft mit Provokation und Gewalt in der Kunst auseinandergesetzt.
Schüler des EORG Oberschützen haben sich mit der Kunstrichtung Aktionismus beschäftigt. Entstanden ist dabei eine Ausstellung, die irritiert. Gearbeitet haben die Jugendlichen mit Messern, Folterinstrumenten und roter Farbe.

Absichtliche Provokation
Schüler provozieren manchmal - das ist nichts Ungewöhnliches. Dass sie es in voller Absicht im Rahmen eines Kunstprojektes tun, ist schon außergewöhnlich.
Daher weckten die Arbeiten der Schüler bei der Eröffnung der Schau im KUZ Oberschützen großes Interesse. Zu sehen sind irritierende Hack-, Schütt- und Schießbilder.
Auseinandersetzung mit Gewalt in der Kunst
Die Jugendlichen haben sich etwa Hermann Nitsch oder Gottfried Helnwein zum Vorbild genommen und sich engagiert und ernsthaft mit Provokation und Gewalt in der Kunst auseinandergesetzt.
Schrei nach Aufmerksamkeit
"Wir wollten etwas Besonderes erleben, etwas Intensives. Wir wollten auch provozieren und schockieren, weil heutzutage, wenn man das nicht macht, einem niemand mehr zuhört", so Projektleiter Michael Frank.
Stofftiger geopfert
Entstanden ist auch ein Film nach dem Vorbild von Hermann Nitschs Orgien-Mysterientheater. Geopfert wurde von den Schülern ein Stofftiger.

Die Ausstellung ist noch bis 15. April im KUZ Oberschützen zu sehen.




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